Die Alternative zum Vertragshandy

Mobilfunktelefone werden in Deutschland mit oder ohne Vertrag angeboten. Ob man sich für oder gegen ein Vertragshandy entscheidet, ist in erster Linie vom eigenen Telefonierverhalten abhängig. So sind zum Beispiel Handys ohne Verträge vor allem für Wenigtelefonierer eine gute Alternative zum Vertragshandy. Für Eltern eigenen sich Handys ohne Vertrag zudem als Kostenkontrollen, wenn sie für ihre Kinder keinen Vertrag abschließen wollen.

Wer sich ein neues Handy kaufen möchte, kann sich nicht nur zwischen unzähligen Mobilfunkmodellen entscheiden, sondern hat zudem auch noch die Wahl zwischen diversen unterschiedlichen Verträgen und Tarifen. Daneben gibt es jedoch auch die Möglichkeit, sich für ein Handy ohne Vertrag zu entscheiden. Diese Mobilfunktelefone ohne feste Vertragsbindung haben eine ganze Reihe von Vorteilen.

Kostenkontrolle und günstiger Einstieg

Handys ohne Vertrag funktionieren in der Regel mit einer so genannten Prepaid-Karte. Vor der erstmaligen Benutzung wird ein bestimmter Guthaben-Betrag auf die Karte geladen, der dann abtelefoniert werden kann. Telefoniert und “gesimst” werden kann dabei jedoch nur so lange, wie sich Guthaben auf der Karte befindet. Ist das Guthaben aufgebraucht, dann muss die Karte erst erneut aufgeladen werden, damit das Telefonieren wieder möglich ist. Bei Handys ohne Vertrag kommt es also am Ende des Monats selten zu bösen Überraschungen in Form von hohen Handy-Rechnungen. Ideal sind derartige Mobiltelefone deshalb vor allem für Personen, die stets einen Überblick über ihre Kosten haben möchten. Eltern statten ihre Kinder gerne mit einem Predpaid-Handy aus, um die Telefonierwut ihrer Sprösslinge besser unter Kontrolle zu haben. Auch für Wenigtelefonierer rentiert sich ein Prepaid-Handy, da hier keine Grundgebühr anfällt. Kosten fallen hier wirklich nur dann an, wenn das Handy genutzt wird.

Auf SIM-Lock achten

Handys ohne Verträge sind fast immer an einen so genannten SIM-Lock gebunden. Darunter ist zu verstehen, dass das Handy nur mit der Prepaid-Karte des jeweiligen Mobilfunkanbieters genutzt werden kann. Bevor das Telefon mit der Karte eines anderen Anbieters genutzt werden kann, muss es entsperrt werden. In der Regel gibt der Mobilfunkbetreiber nach Ablauf einer zweijährigen Frist kostenlos oder gegen ein geringes Entgelt den Sperrcode heraus.

Handys ohne SIM-Lock können hingegen unmittelbar nach ihrem Kauf mit jeder Prepaid-Karte genutzt werden. Die Prepaid-karten und die entsprechenden Auflade-Karten von vielen Anbietern sind sogar in Supermärkten erhältlich. In der heutigen Zeit können die Kunden vieler Anbieter zudem ihr Handyguthaben auch über das Internet aufladen.

Günstige Tarife

Aufgrund des hohen Konkurrenzkampfs sind die Tarife für Handys ohne Vertrag in den letzten Jahren stark gesunken und für den Verbraucher dadurch noch billiger geworden. Zudem gibt es bei Prepaid-Tarifen keinen Mindestumsatz und keine Mindestlaufzeit.

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