Handy-Anrufe aus dem Ausland werden günstiger

So mancher Deutsche will auch im Auslandsurlaub nicht auf den täglichen Kontakt mit Familie und Freunden verzichten. Das Handy ist deshalb auch am Strand ein steter Begleiter. So mancher traut sich aber nicht der Sehnsucht nachzugeben, weil er eine saftige Rechnung nach der Heimkehr fürchtet. Das sogenannte Roaming, also die Weiterleitung von Anrufen ins Ausland und aus dem Ausland, ist jedoch in den letzten Jahren bedeutend billiger geworden – und die Telefonate werden ab 1. Juli sogar noch einmal günstiger.

Die neuen Tarife gelten allerdings nur innerhalb der Eurozone. Die europäische Kommission hatte den Mobilfunkanbietern eine tarifliche Obergrenze bereits in den letzten Jahren verordnet. Danach dürfen ankommende Gespräche bisher maximal 23 Cent pro Minute kosten, für abgehende Anrufe müssen Mobilfunkt-Kunden höchstens 51 Cent pro Minute zahlen. Dank der neuen Tarifbeschränkungen sind es ab Juli sogar nur noch 18 Cent bzw. 46 Cent pro Minute.

Kurzmitteilungen kann man von Norwegen bis Ibiza sowieso unbesorgt schreiben: Die Preisobergrenze liegt für SMS bei 13 Cent. Damit sind die Mitteilungen aus dem Ausland sogar günstiger als im Inland – der durchschnittliche Preis beträgt hier 19 Cent.
So gut geht es übrigens auch weiter: Ab 2011 kann man noch günstiger aus dem Ausland telefonieren.

 

 

 

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